New Hope / Indien

Schule

Schule

Kondh-Ureinwohnerin

Kondh-Ureinwohnerin

In den Unionsstaaten Andhra Pradesh und Odisha im mittleren Osten Indiens betreibt New Hope unter der Leitung von Eliazar Rose und seiner Frau Ruth zwei Zentren. Das nördliche in Muniguda, Odisha, betreut einerseits Mehrfach-Behinderte (physisch und psychisch) und andererseits die Kondh-Ureinwohner aus den umliegenden Dschungelgebieten, denen mit Gesundheits- und Landwirtschaftsprojekten geholfen wird.

Das südliche Zentrum bei Kothavalasa sorgt für verwaiste und/oder HIV-positive Kinder und junge Menschen, die hier leben und zur Schule bzw. aufs College gehen bis zur Selbständigkeit nach einer Ausbildung.

Eine Unterstützergruppe hauptsächlich aus der Martinsgemeinde bringt regelmäßig die notwendigen Spenden auf, um beide Projekte mitzufinanzieren, wie z.B. die gesamte Verpflegung der Kinder und jungen Erwachsenen im Kothavalasa-Projekt. Dabei helfen auch die "Geburtstagsspenden":

Spender/innen hier lassen sich an ihrem Geburtstag dort von den Kindern feiern und bekommen hiervon eine E-Mail mit Fotos. Und die Jungen und Mädchen von New Hope erhalten an diesem Tag von der Spende ein besonderes Essen und bedanken sich dafür bei der Spenderin bzw. dem Spender. Eine solche Feier lässt sich auch an Angehörige oder Freunde verschenken. Dafür wird eine Spende von € 85,- erbeten. Und für den zehnfachen Betrag (€ 850,-) wird Jahr für Jahr ohne Ende alljährlich dort der Geburtstag begangen! Formular (PDF) bitte ausfüllen uns zukommen lassen. 

Verantwortlich für alle Kontakte und Information: Albrecht Schaal, Tel. 07071-51021 

Aktuelles von New Hope 2020

Für die Kondh-Ureinwohner ist ein Katarakt-Operationsprogramm (Grauer Star) ganz neu organisiert worden; auch eine fast kostenlose Brillenversorgung gehört dazu. Einen Teil der Kosten decken unsere jährlichen Spenden.

Im Kinder- und Jugendlichen-Dorf Kothavalasa sind in den vergangenen 2 Jahren alte Unterkünfte schön renoviert und modernisiert, sowie auch neue Wohnhäuschen gebaut worden. Auch hier haben teils Einzelspenden von hier den Hauptteil finanziert.

In der Schule auf dem Campus werden Kinder ab 3 Jahren bis zur 10. Klasse unterrichtet; zusammen mit Kindern aus den umliegenden Orten, die mit ihrem Schulgeld zur Schulfinanzierung wesentlich beitragen.

Auch die Landwirtschaft zur Selbstversorgung ist ausgebaut worden: Hühner, Ziegen und Kühe werden auch von den Kindern und Jugendlichen mitbetreut.

Dazu kommen u.a. Tomaten- und Gemüsegärten, Papaya- und Bananenpflanzungen, Mangobäume und Kokospalmen sowie Felder für Viehfutter (alles tröpfchenbewässert), wo die Kinder freudig mithelfen und fürs Leben lernen.

Auch für den Ausbau der Photovoltaik zur Selbstversorgung sind ausgebildete junge Erwachsene von New Hope inzwischen verantwortlich. Eigene Lebensmittel, eigener Strom und eigenes (Brunnen-) Wasser machen New Hope zu großen Teilen unabhängig von der notorisch unzuverlässigen öffentlichen Versorgung hier.

Interessierte aus Tübingen sind übrigens als Besucher bei New Hope immer herzlich willkommen!

Sai Kumar, der Elektrotechniker

Sai Kumar, der Elektrotechniker

Jungs vor ihrem Haus

Jungs vor ihrem Haus

Im Kindergarten

Im Kindergarten

Mädchen von New Hope

Mädchen von New Hope

Beim Melken

Beim Melken