Unsere Projekte in Indien, Russland, Palästina und Israel

  "Die große finanzielle und ideelle Unterstützung von New Hope, Petrosawodsk und Talitha Kumi macht das Profil der ´Ökumenischen Diakonie ´ der Martinsgemeinde aus"
(Dekanin Marie-Luise Kling-de Lazzer)
 
  Wenn Sie für die im folgenden beschriebenen Projekte spenden möchten, so können Sie das gerne jederzeit tun. Überweisungen (mit dem Stichwort des Projektes) bitte auf unser Gemeindekonto der Martinskirche: Kreissparkasse Tübingen Konto 25724, BLZ 641 500 20.
(Wir weisen Sie bereits jetzt auf die demnächst anzuwendenden europäischen Überweisungsformalitäten hin; entsprechende Hinweise geben wir Ihnen zu gegebenen Zeitpunkt).

New Hope / Indien

  New Hope im ostindischen Bundesstaat Orissa ist ein Zentrum für Lepra- und Polio-Kranke, neuerdings auch für Aids-Kranke. Ein erste "St. Martins Hous" onnte 1996 für Polio- und Lepra-Kranke errichtet werden. ein zweites für Aids-Kranke wurde 2002/03 gebaut.
 
Kontakt:
Albrecht Schaal, Tel. 51021

Behinderte in Petrosawodsk

  Es fing mit einem Selbsthilfeprojekt ´Das behindert Kind´ an : Für 35 Familien mit schwer behinderten Kindern wurde eine Drei-Zimmer-Wohnung zum Selbsthilfezentrum. Wir unterstützen die therapeutische Arbeit mit behinderten Kindern von Dr. Junilainen in der Poliklinik Nr. 2, ein stadtteilnahes Behindertenzentrum und eine Reittherapie für behinderte Kinder.
  Von einer Bürgerinitiative ausgehend, beschloss der Tübinger Gemeinderat 1987, sich um eine Städtepartnerschaft in der Sowjetunion zu bemühen. Wie damals in der SU üblich, wurde dann die Stadt Petrosawodsk ´zugeteilt´. So besteht diese partnerschaftliche Verbindung seit 1989.
  Auf 1703 wird die Stadtgründung unter Zar Peter dem Großen datiert. Dieser ließ am Südufer des Onegasees eine Kanonengießerei gründen. Aus den Arbeitersiedlungen entstand eine Siedlung, die 1777 unter Katharina der Großen Stadtstatus erhielt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Heute ist Petrosawodsk die Hauptstadt der Nordwestrussischen Republik Karelien, liegt 400 km nordöstlich von St. Petersburg und hat ca. 270000 Einwohner.
 
Kontakt:
Maria Schmid, Tel. 26835
 

Christliches Schulzentrum ´Talitha Kumi´ in Beit Jala

  Diese große palästinensische Schule mit dem Schwerpunkt palästinensisch-israelischer Begegnungen ist für uns ein wichtiges Friedenszeichen im Nahost-Konflikt. Unsere Unterstützung soll ein Zeichen der Ermunterung und Solidarität sein. Die Unterstützung erfolgt über Herrn Dr. Dürr, den Schulleiter von Talitha Kumi.
  Es sei darauf hingewiesen, dass Herr Dr. Dürr jedes Jahr nach Deutschland kommt und über seine Arbeit berichtet (dazu beachten Sie bitte Hinweise unserer Gemeinde bzw. der Presse).
  Wissen Sie übrigens, was ´Talitha kumi´heißt?  "Mädchen, steh´auf".  Die Geschichte des Synagogenvorstehers und seiner Tochter wird u. a. bei Markus 5, 41 berichtet. Schauen Sie doch einfach mal ins Neue Testament!
 
Kontakt:
Christoph Cless, Tel. 65459

Haifa - Hilfe für Neueinwanderer

  Eine jüdisch-christliche Initiative gibt russischen Juden Hilfen bei der Eingliederung. Haifa hat 60 Tsd. Neueinwanderer aus Russland aufgenommen. Seit zehn Jahren besteht diese Initiative von Hilda Pistiner und Jutta Strutz mit weiteren ehrenamtlichen Helfern. Bis zu 50 Menschen bekommen wöchentliche drei warme Mahlzeiten. Es sind vor allem Menschen, die vom sozialen Netzwerk nicht aufgefangen werden, zum Teil krank oder in großer Not sind. Soweit möglich wird auch Hilfe bei Arztrechnungen, Medikamenten, Geld für Wolldecken, Heizöfen, Ventilatoren u.ä. gegegen.
  Lore Auer aus unserer Gemeinde hat direkten Kontakt zu Hilda Pistiner. Die Spenden werden vom Denkendorfer Kreis direkt an Frau Pistiner nach Haifa geschickt. Vom Denkendorfer Kreis werden auch die Spendenbescheinigungen ausgestellt. Seit 2005 unterstützt die Martinskirche dieses Projekt.
 
Kontakt:
Lore Auer, Tel. 21782

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